PRESSE

Bei Dominik Hungerbühler stehen regelmässig ältere Leute im Laden und verlangen nach dem Brot, das schmeckt wie damals. In ihrer Kindheit. Der Geschäftsführer der Bio-Ladenkette Ultimo Bacio mit sechs Filialen in der Deutschschweiz reicht ihnen dann das Hausbrot. Darin: viel Emmer, ein Urgetreide. Schon seit 10 000 Jahren bekannt, in den 1950er Jahren ob ertrag-reicherem Weizen und Roggen vergessen gegangen, jetzt wiederentdeckt. Wohl auch weil bio, retro, gesund...

L’Ultimo Bacio versorgt Wipkingen seit 2006 mit Bioprodukten. Dominik Hungerbühler freut sich über steigende Umsätze. Seit über zwanzig Jahren gehen an der Nordstrasse Bio- und Fairtradeprodukte über den Ladentisch. Bis 2006 lebte der Wipkinger Bioladen von einer überschaubaren Stammkundschaft.

Artikel in "Der Tagesanzeiger"

Aufstand der kleinen
Der Quartierladen galt schon als aussterbende Spezies, nun erlebt er in Zürich eine Wiedergeburt. Wie sich die Tante-Emma-Läden in der Moderne behaupten können, zeigen zwei Beispiele. «Wir sehen die Leute, die zu uns kommen, nicht nur als Kunden, son- dern als gute Bekannte», sagt Dominik Hungerbühler. Und was mit Liebe gemacht ist, kommt eben an...

Geöffnet bis nachts um elf. Das ist kein Tankstellenshop, sondern ein Quartierladen, bestens sortiert mit frischen Bio-Erzeugnissen. Im Ultimo bacio trifft sich ganz Zürich-Wipkingen. Tatsächlich. Es ist Samstagabend halb acht, und der Quartierladen ist nicht nur geöffnet, er bietet auch noch eine schöne Auswahl an frischem Brot an. Das Sonntagsfrühstück ist gerettet.

Artikel in "Schweizer Familie"