Neu: Gemüse direkt vom Hof!
Neu liefern Daniela und Res Ott vom Hof Wagenburg im Zürcher Oberland ihr frisches Gemüse direkt in unseren Laden.
Der Hof in Aathal Seegräben lässt Gemüsesorten in Demeter Bio-Qualität auf Ihren Feldern wachsen. Da sind neue Kreuzungen wie der Radicchio Grumolo drunter - die wunderbaren Blattrosettchen die ein bisschen aussehen wie Feldsalat aber sich super kochen lassen. Oder aber auch alte Sorten, wie der schwarze Rettich, der zur Familie der Kreuzblütengewächse gehört.
Speziell für uns - also für euch! - pflanzt das Paar dieses Jahr auch alte Tomatensorten. Wir können die Ernte kaum erwarten!!
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Filmfluss in der Stadtbadi Unterer Letten: 14. Juli - 01. August
29. Juli 2010
L'ULTIMO BACIO am Filmfluss
Quartierladen L'ULTIMO BACIO präsentiert euch am 29. Juli den gleichnamigen italienischen kult-Film mit Stefano Accorsi und Martina Stella.
Im Freiluftkino Filmfluss, Stadtbadi Unterer Letten. Das Filmfluss Festival findet vom 14. Juli bis 01. August, jeweils Mittwoch bis Sonntag statt.
Ultimo Bacio töggelet in Durban
Einen Sommermonat lang wird Wipkingen zu Süd-Afrika. Huh?
Jawohl, Wipkingen gibt sich gross und töggelet um die Wette. Und Ultimo Bacio wird zu Durban. Mehr Info im Laden.
Neues Leben im Quartier (April 2010)
Artikel in "Schweizer Familie"
Geöffnet bis nachts um elf. Das ist kein Tankstellenshop, sondern ein Quartierladen, bestens sortiert mit frischen Bio-Erzeugnissen. Im Ultimo bacio trifft sich ganz Zürich-Wipkingen.
von Leandra Graf
Tatsächlich. Es ist Samstagabend halb acht, und der Quartierladen ist nicht nur geöffnet, er bietet auch noch eine schöne Auswahl an frischem Brot an. Das Sonntagsfrühstück ist gerettet. Den Stossseufzer: «Bin ich froh, dass es euch gibt», hört Stefan Sobota während seines «Nachtdienstes» mindestens einmal. Er ist einer von drei Studenten, die im «Ultimo bacio» in Zürich-Wipkingen von Montag bis Samstag bis um 23 Uhr für späte Kundschaft da sind. An diesem Samstag hat er ein paar Flaschen spanischen Bio-Weins auf der Theke aufgestellt, die er in kleinen Bechern zur Degustation anbietet... mehr lesen?
Photo: Maurice K. Grünig
Bild 1: Dominik Hungerbühler hat das Geschäft 2006 übernommen
Bioprodukte für Wipkingens junge Familien (August 2009)
Artikel in der Tagesanzeiger
L’Ultimo Bacio versorgt Wipkingen seit 2006 mit Bioprodukten. Dominik Hungerbühler freut sich über steigende Umsätze.
Von Ralph Hofbauer
Seit über zwanzig Jahren gehen an der Nordstrasse Bio- und Fairtradeprodukte über den Ladentisch. Bis 2006 lebte der Wipkinger Bioladen von einer überschaubaren Stammkundschaft. Seit Dominik Hungerbühler das Geschäft übernommen hat, haben die Umsätze markant zugenommen. Mittlerweile beschäftigt der 33-Jährige sieben Teilzeitangestellte und zwei Lehrlinge. Da der benachbarte Coiffeursalon Ende Jahr geschlossen hat, konnte Hungerbühler die Ladenfläche im Frühling um ein Drittel vergrössern. Seit der Wiedereröffnung ist L’Ultimo Bacio abends bis elf Uhr geöffnet. «Am Abend läuft es noch besser als tagsüber», freut sich Dominik Hungerbühler. Dies ist nicht weiter erstaunlich, denn die Lage im Trendquartier könnte besser nicht sein. Ein Tankstellenshop fehlt in Wipkingen, und bis zur nächsten Coop-Pronto-Filiale am Schaffhauserplatz ist es weit. Neben einem türkischen Quartierladen und dem Kiosk am Röschibachplatz ist L’Ultimo Bacio das
einzige Geschäft in der Umgebung, das abends geöffnet ist. Wem nach dem Feierabendbier in der Nordbrücke der Magen knurrt, der schaut auf dem Heimweg im Bioladen vorbei.
Photo: Sophie Stieger (fotoausschnitt)
Nicht nur für Chörnlipicker
Hungerbühler schätzt, dass nur ein Viertel seiner Kundschaft aus Überzeugung Bioprodukte kauft. Indem er eine Mischung aus biologischangebauten Delikatessen und klassischen Reformhausprodukten anbietet, konnte Hungerbühler das «Chörnlipicker-Image» überwinden, das Bioläden lange anhaftete. Mit 3500 Produkten ist das Angebot von L’Ultimo Bacio breiter als in manchem Supermarkt. Am besten verkaufen sich Grundnahrungsmittel. Bei den vielen jungen Familien des Quartiers ist gluteinfreie Babynahrung sehr beliebt. Auch bei der Naturkosmetik sind die Absätze steigend. Was Kosmetik- und Ernährungsfragen betrifft, können die Kunden auf eine fundierte Beratung zählen. An Teamsitzungen tauschen die Mitarbeiter bei Rollenspielen und Vorträgen ihr Fachwissen aus. Trendige Produkte wie das Stadtzürcher-Eis Sorbetto und die Tessiner Limonade Gazosa kennt die junge Kundschaft aus den Szenelokalen der Stadt. Anderes weckt die Kulinarische Neugierde: In der Käseauslage findet man «Rüeblichäs» und eine Ziegenkäserolle mit Senf-Schrot. Das hauseigene L’Ultimo-Bacio-Brot backt man mit Emmer, der ältesten Getreidesorte Europas. Auch das Alkoholsortiment bietet Geschmacksnuancen fernab des Gewöhnlichen. Gelegentlich veranstaltet Hungerbühler Weindegustationen mit Antipasti und Musik. Vor dem Kaffeegestell schwärmt der Geschäftsführer vom Aroma des Wildkaffees, der im äthiopischen Dschungel angebaut wird.
Durch Zufall Ladenbesitzer
«Auf fast allen Olivenölen steht extra vergine, doch nur die wenigsten verdienen diese Bezeichnung tatsächlich», sagt Dominik Hungerbühler vor der Olivenölauslage. Hier findet sich neben verschiedenen Bio-Olivenölen auch ein Dreiliterkanister der Marke L’Ultimo Bacio. Mit diesem Olivenöl hat Hungerbühlers Karriere als Jungunternehmer vor vier Jahren begonnen. Der Thurgauer verliebte sich in den Geschmack der Oliven aus der süditalienischen Region Basilicata, spannte mit lokalen Kleinbauern zusammen und importierte das Olivenöl in die Schweiz. Auf der Suche nach Abnehmern landete er zufällig im Bioladen an der Nordstrasse. Die damalige Ladenbesitzerin nahm das Olivenöl in ihr Sortiment auf und fragte Hungerbühler einige Monate später, ob er ihr Geschäft übernehmen wolle. Da er sein berufliches Glück weder als Banker und Journalist, noch als Kinderpfleger und Schauspieler gefunden hatte, nahm Hungerbühler das Angebot an. Seine Faszination für Lebensmittel hat Hungerbühler als Koch eines illegalen Restaurants in einem besetzten Haus entdeckt. Die Wertschätzung für hochwertige Nahrungsmittel haben ihm seine Eltern mit auf den Weg gegeben: «Wir hatten nicht viel Geld, aber immer das beste Olivenöl», erzählt Hungerbühler. Mit dem Obst-Kurier Öpfelchasper hat sich Hungerbühler im letzten Jahr gemeinsam mit einem Kollegen ein zweites Standbein aufgebaut. Per Velokurier liefert das Unternehmen Zweimal wöchentlich Biofrüchte aus der Region in die Büros der Stadt. Die Nachfrage ist gross, mittlerweile beschäftigt Öpfelchasper zwölf Angestellte. Er habe sich in letzter Zeit vor allem mit Papierkram herumgeschlagen und vermisse es, im Laden selbst Hand anzulegen, sagt Hungerbühler. Die Arbeit dürfte ihm so bald nicht ausgehen, ein Einkaufszentrum und auch die Stadt Zürich bekundeten Interesse an einer Zusammenarbeit. Über den Erfolg von Dominik Hungerbühler dürfte sich langfristig auch das städtische Gesundheitsamt freuen.
L’Ultimo Bacio, Nordstrasse 227
Montag bis Samstag von 07 bis 23
Uhr. www.ultimobacio.ch.
www.oepfelchasper.ch.
Öffungszeiten: Montag-Samstag 07 -23h
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